Micro Relativity (2000)
Eine reaktive Video-Installation
von Hans H. Diebner und Sven Sahle
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Die Arbeit "Micro Relativity" ist eine Metapher auf die
quantenmechanische Unschärferelation. Bei der
Video-Computer-Installation bekommt das Live-Video des Betrachters
durch Manipulation der "Zeit-Frames", und zwar auf Pixelebene,
wellenartigen und unscharfen Charakter. Wo sich das Objekt - hier also
der Betrachter selbst - im Ort aufhält und mit welcher Geschwindigkeit
er sich gerade bewegt, wird teilweise vom Zufall abhängig.
Die Installation stellt einen Analogieschluss von der mikroskopischen Raum-Zeit-Struktur auf die Makrowelt dar und entspricht der von Otto Rössler initiierten "Mikrorelativität", die von einer Verrauschtheit der Zeit und des Raumes ausgeht. Die Pixel und die Zeit-Frames der Monitorbilder werden mit den physikalischen Koordinaten gleichgesetzt. Der Betrachter bekommt ein Gefühl dafür, wie Quantenmechanik funktioniert. Er ist einerseits manchmal mehrmals vorhanden und verschwindet andererseits gelegentlich vollständig.
Seit Juni 2005 gibt es die um den "Tunneleffekt" erweiterte Variante Quantenspiegel, die eine Wechselwirkung zwischen zwei getrennten Halbräumen gestattet.
Die Installation stellt einen Analogieschluss von der mikroskopischen Raum-Zeit-Struktur auf die Makrowelt dar und entspricht der von Otto Rössler initiierten "Mikrorelativität", die von einer Verrauschtheit der Zeit und des Raumes ausgeht. Die Pixel und die Zeit-Frames der Monitorbilder werden mit den physikalischen Koordinaten gleichgesetzt. Der Betrachter bekommt ein Gefühl dafür, wie Quantenmechanik funktioniert. Er ist einerseits manchmal mehrmals vorhanden und verschwindet andererseits gelegentlich vollständig.
Seit Juni 2005 gibt es die um den "Tunneleffekt" erweiterte Variante Quantenspiegel, die eine Wechselwirkung zwischen zwei getrennten Halbräumen gestattet.
Ausstellungen:
- GFT, Unter den Linden, Berlin 2001/2002.
- ZKM_Medienmuseum, Karlsruhe, Germany 2001.
